Nkhoma

Die Nkhoma Community Day Secondary School liegt inmitten einer Missionstation in Zentralmalawi.
Der Markt von Nkhoma.
Die Schule besteht aus einer Halle, in der u.a. Prüfungen geschrieben und Essen zubereitet wird,..
... sowie acht Klassenräumen.
Die Klassenräume wurden mit Vereinsmitteln renoviert und Tische angeschafft.
Schülerunterkünfte bevor der Anschaffung der Betten. Die Schüler mussten auf dem Boden schlafen.
Die neuen Betten verbessern die Situation erheblich.
Die Schule verfügt über eine kleine Bibliothek, die durch unseren Verein erweitert wurde.
Mit Hilfe der Computer können die Lehrer ihren Unterricht vorbereiten.
Die alte Küche: Hier wurde unter katastrophalen Bedingungen für 400 Schüler gekocht.
Die neue, größere Küche...
Dieser Wellblechverschlag diente den ~200 Schülerinnen früher als Toilette und Waschraum
Das neue Sanitärprojekt beinhaltet acht Duschen und acht innovative Komposttoiletten.

Partnerschule in Nkhoma

Seit über zehn Jahren ist „Von Schule zu Schule“ an der Community Day Secondary School (CDSS) in Nkhoma aktiv, 50 Kilometer von der Hauptstadt Lilongwe entfernt. Die schlechte Ausstattung der CDSS konnte im Laufe der Jahre entscheidend verbessert werden:

  • Die Klassenräume wurden renoviert und Schultische angeschafft. Vorher mussten die Schüler auf dem Boden oder ihren Beinen schreiben oder sie funktionierten Stühle zu Tischen um - die neuen Schultische verbessern die Unterrichtssituation zumindest in zwei Klassen erheblich.
  • Die Schlafräume („hostels“) der Schulkinder wurden zum Teil mit Doppelhoch-Betten ausgestattet, Fenster mit Gittern versehen und das Mädchen-Hostel mit Stützmauern umgeben. Statt auf dem Boden können die Schüler nun auf Holzbetten schlafen und sich mit eigenen Moskitonetzen vor Malaria schützen. Zusätzlich wurden die Schlafräume mit Stromleitungen ausgestattet, sodass die Schüler auch abends lernen können.
  • Die Bibliothek erhielt zusätzliche Schulbücher, der größte Wunsch von Schülern und Lehrern. Einige alte und zwei neue Computer ermöglichen den Lehrern eine bessere Unterrichtsvorbereitung und Kommunikation mit Deutschland.
  • Die sehr kleine und alte Küche befand sich in einem desaströsen hygienischem Zustand und konnte durch eine neue und größere Küche mit effizienteren Öfen und großen Töpfen ersetzt werden.

Der stellv. Schulleiter Herbert Mmala erklärt die Notwendigkeit der Schulspeisungen.

  • Nachdem, während der Hungerkrise im Frühjahr 2016 viele Schüler der Schule fernblieben, wurde eine mittägliche Schulspeisung eingeführt. So müssen die Schüler, die oft lange Schulwege haben, nicht mit leerem Magen die Schule besuchen und sich dort konzentrieren. Nach Einführung der Schulspeisungen haben sich die Schülerzahlen schnell wieder normalisiert.*
  • Für die Mädchen wurde ein neuer Sanitärtrakt gebaut, mit acht Duschen und acht Komposttoiletten. Auf die Ausscheidungen wird Sägemehl gestreut, nach wenigen Monaten wird die Mischung als Naturdünger nutzbar sein. Das neue Gebäude ersetzte ein winzigen Wellblechverschlag und verbessert die hygienischen Bedingungen deutlich.

Die Arbeiten werden von Handwerkern aus der Umgebung durchgeführt und durch den Verein mit Eigenanteilen der Schule und Dorfgemeinschaften finanziert und z.T. mithilfe eines externen Supervisors kontrolliert.

Weiterhin werden 65 Patenkinder durch Kölner Schulklassen und privaten Sponsoren unterstützt. Die Bedürftigkeit der Schüler wird vom Projektkomitee oder der Schulleitung vor Ort festgestellt und begründet. Die Schulleitung um Schulleiter Boyd Manda und Lehrer Tony Kagolo zeigt sich sehr engagiert und koordiniert den Austausch per E-Mail.

 

*Die Internatschüler (wie unsere Patenkinder) bekamen schon vor der Einführung der Schulspeisungen drei tägliche Mahlzeiten.